Kategorie: Presse 2026/27

Glückliches Remis nach Kegel-Krimi

Während die erste Männermannschaft der SpG Landsberied-TuS FFB mit 6:0 Punkten eine makellose Auswärtsbilanz vorzuweisen hat, läuft es auf den heimischen Bahnen im Landsberieder Dorfwirt noch recht holprig. Nachdem bereits das erste Heimspiel dieser Saison verloren ging, sah es im zweiten lange Zeit nicht besser aus. Erst eine „Last-Minute-Neun“ sorgte für ein sehr glückliches Unentschieden.

Gegen Losodica Munningen lief es anfangs noch sehr gut. Auch dank der starken 551 Holz von Andree Wimmer führten die Landkreis-Kegler nach dem ersten Drittel bei einem Holzvorsprung von 60 Zählern mit 2:0. Im Mittelabschnitt holte Jan Klose mit sehr ordentlichen 547 Kegel den dritten Mannschaftspunkt, jedoch schrumpfte der Vorsprung auf nur mehr elf Holz.

Im Schlussabschnitt erspielte sich Dennis Heigl mit 547 Holz zwar eine absolut solide Leistung, war jedoch gegen seinen übermächtigen Bahnnachbarn chancenlos. Dieser kam auf überragende 619 Kegel. Somit war relativ bald klar, dass der Wettkampf nicht mehr zu gewinnen war. Jetzt konnte sich das Team nur noch über den vierten Mannschaftspunkt ins Remis retten.

Daniel Groß musste seinem Gegner die ersten beiden Bahnen überlassen. Bei 0:2 Satzpunkten und einem Holzrückstand von neun Zählern war jedoch noch alles möglich. Durchgang drei gewann er mit fünf Holz. Als der Gäste-Spieler seine letzte Bahn beendete, hatte Groß noch zwei Schub. In seinem vorletzten Wurf auf das volle Bild brauchte er unbedingt eine Neun. Groß spielte die Neun, kam nochmal ins Volle, kegelte eine Sieben und besiegte seinen Gegner mit 534:527! Geschafft! 4:4-Unentschieden bei einem Gesamtholz-Ergebnis von 3245:3299. Damit konnte in der Bezirksoberliga der zweite Tabellenplatz gehalten werden.

Ganz und gar nicht rund läuft es bei der Damenmannschaft in der Landesliga. Das Auswärtsspiel beim SKC Lohhof ging mit 3:5 verloren. Trotz der klaren Holzdifferenz von 2987:2919 wäre ein Unentschieden drin gewesen. Inge Tuffentsammer hatte ihren Mannschaftspunkt mit 495:499 knapp verpasst. Nadine Prehl – Match-Beste mit 533 Holz – und Tamara Ruppert (506) erkämpften sich auf Seiten der Spielgemeinschaft die besten Einzelleistungen. Mit einem Sieg und drei Niederlagen steht das Team auf dem siebten und somit drittletzten Tabellenplatz.

Grandioser Sieg dank persönlicher Bestleistung

Die Kegler der ersten Männermannschaft der SpG Landsberied-TuS FFB haben in der Bezirksoberliga auch ihr drittes Auswärtsspiel gewonnen. Beim Vorjahres-Vizemeister SC Vöhringen wurde ein überzeugender 7:1- bzw. 3370:3295-Sieg eingefahren. Mit überragenden 609 Holz erzielte Mark Gastgeb eine neue persönliche Bestmarke! Natürlich war er damit auch stärkster Spieler des gesamten Matches. Bärenstark waren auch die Leistungen von Andree Wimmer mit 578, Lars Hanuschka mit 571 und Dennis Heigl mit 564 Kegel. Mit einem Punktekonto von 6:2 steht die Truppe nun auf Tabellenplatz zwei.

Mark Gastgeb vor der Anzeigetafel mit 609 Holz
Mark Gastgeb mit seiner neuen persönlichen Bestleistung von 609 Holz

Grund zum Feiern hatte auch die erste „Gemischte“ am vergangenen Wochenende. Das Heimspiel gegen den SKC Kissing-Mering II wurde bei einem Holzergebnis von 2954:2823 in überzeugender Manier mit 6:2 gewonnen. Tamara Ruppert stach mit sehr guten 532 Holz als Match-Beste heraus, Ralf Greb erspielte sich 503 Kegel und Petra Ficker kratzte mit ihren 498 an der 500er-Marke. In der Kreisklasse machte das Team mit nun 4:6 Zählern einen Sprung vom zehnten auf den sechsten Rang.

Für die zweite Gemischte reichte es im Heimspiel gegen den SKC Kissing-Mering III nicht ganz zum Sieg. Gegen den Tabellenführer der Kreisklasse B fehlten am Ende 30 Holz zur Sensation. Die Gäste siegten 1860:1831 bzw. 5:1. Die Top-Ergebnisse auf Seiten der Landkreiskegler erzielten Ralf Greb mit 491 und Alois Nöckler mit 482 Kegel. Mit einem Sieg und drei Niederlagen steht das Quartett auf dem sechsten Tabellenplatz.

Frauen verlieren nach 2:0-Führung, Männer II mit Remis im allerletzten Wurf

Die Frauenmannschaft der SpG Landsberied-TuS FFB trat am vergangenen Wochenende nach zwei Heimspielen zum ersten Mal in dieser Saison auf fremden Bahnen an. Die Reise ging zum KC Pöttmes. Im Startdrittel erspielte sich Tamara Ruppert als Match-Beste starke 543 Holz. Bei Hanh Hanuschka lief es mit 479 Kegel zwar nicht ganz so rund, aber auch für sie reichte es zum Punktgewinn. Bei einem Holzvorsprung von 46 Zählern ging es mit einer 2:0-Führung ins Mitteldrittel.

Brunhilde Kostic kam auf ordentliche 507 Holz, hatte aber das Riesenpech, zwei Bahnen mit jeweils einem Holz zu verlieren. Am Ende hatte sie zwar drei Kegel mehr als ihre Bahnnachbarin, verlor aber mit 1:3 Satzpunkten. Auch Inge Tuffentsammer und die für sie eingewechselte Gabi Lux mussten den Punkt der Gegnerin überlassen. Vor den Schlusspaarungen war das Match beim Stand von 2:2 bei nur noch neun Holz Vorsprung für die Spielgemeinschaft wieder völlig offen. Mit 504:512 verlor auch Nadine Prehl ihr Duell nur sehr knapp, während Verena Groß in ihrem ersten Saisonspiel chancenlos war. Bei einem Holzergebnis von 2993:2946 siegten die Gastgeberinnen 6:2. Mit nur einem Sieg aus den ersten drei Landesligapartien verlief der Saisonstart somit etwas holprig.

Einen ebenso spannenden wie hochklassigen Wettkampf lieferte sich die zweite Männermannschaft im Kreisliga-Heimspiel gegen die erste Gemischte des SKC Mering. Trotz der sehr guten 542 Holz von Mark Gastgeb gaben die Landkreiskegler im Startdrittel beim Stand von 1:1 satte 58 Zähler ab. Im Mittelabschnitt stellten Ralf Greb mit 503 und Ralph Mahr mit starken 541 Kegel auf 3:1, jedoch führten die Gäste noch mit drei Holz.

Im Schlussdrittel überschlugen sich dann die Ereignisse: trotz seiner bärenstarken 568 Holz war Jan Klose chancenlos, denn sein Gegner erzielte ein für diese Spielklasse schier unglaubliches Ergebnis: exakt 600 Holz! Auch Lars Hanuschka tat sich anfangs unglaublich schwer. Nach zwei Bahnen lag er mit 0:2 und 19 Kegel in Rückstand. Er kämpfte sich jedoch heran und ging schließlich in Führung. Und doch hätte eine „Neun“ im allerletzten Schub seiner Gegnerin den Sieg beschert. Glücklicherweise spielte sie nur eine „Fünf“ und Hanuschka holte mit glänzenden 556 Holz den vierten Mannschaftspunkt. Endstand somit 4:4 bei einem Holzergebnis von 3161:3140 für die Gäste. Nach drei Saisonspielen steht die Reserve bei 3:3 Punkten.