Die Frauenmannschaft der SpG Landsberied-TuS FFB trat am vergangenen Wochenende nach zwei Heimspielen zum ersten Mal in dieser Saison auf fremden Bahnen an. Die Reise ging zum KC Pöttmes. Im Startdrittel erspielte sich Tamara Ruppert als Match-Beste starke 543 Holz. Bei Hanh Hanuschka lief es mit 479 Kegel zwar nicht ganz so rund, aber auch für sie reichte es zum Punktgewinn. Bei einem Holzvorsprung von 46 Zählern ging es mit einer 2:0-Führung ins Mitteldrittel.
Brunhilde Kostic kam auf ordentliche 507 Holz, hatte aber das Riesenpech, zwei Bahnen mit jeweils einem Holz zu verlieren. Am Ende hatte sie zwar drei Kegel mehr als ihre Bahnnachbarin, verlor aber mit 1:3 Satzpunkten. Auch Inge Tuffentsammer und die für sie eingewechselte Gabi Lux mussten den Punkt der Gegnerin überlassen. Vor den Schlusspaarungen war das Match beim Stand von 2:2 bei nur noch neun Holz Vorsprung für die Spielgemeinschaft wieder völlig offen. Mit 504:512 verlor auch Nadine Prehl ihr Duell nur sehr knapp, während Verena Groß in ihrem ersten Saisonspiel chancenlos war. Bei einem Holzergebnis von 2993:2946 siegten die Gastgeberinnen 6:2. Mit nur einem Sieg aus den ersten drei Landesligapartien verlief der Saisonstart somit etwas holprig.
Einen ebenso spannenden wie hochklassigen Wettkampf lieferte sich die zweite Männermannschaft im Kreisliga-Heimspiel gegen die erste Gemischte des SKC Mering. Trotz der sehr guten 542 Holz von Mark Gastgeb gaben die Landkreiskegler im Startdrittel beim Stand von 1:1 satte 58 Zähler ab. Im Mittelabschnitt stellten Ralf Greb mit 503 und Ralph Mahr mit starken 541 Kegel auf 3:1, jedoch führten die Gäste noch mit drei Holz.
Im Schlussdrittel überschlugen sich dann die Ereignisse: trotz seiner bärenstarken 568 Holz war Jan Klose chancenlos, denn sein Gegner erzielte ein für diese Spielklasse schier unglaubliches Ergebnis: exakt 600 Holz! Auch Lars Hanuschka tat sich anfangs unglaublich schwer. Nach zwei Bahnen lag er mit 0:2 und 19 Kegel in Rückstand. Er kämpfte sich jedoch heran und ging schließlich in Führung. Und doch hätte eine „Neun“ im allerletzten Schub seiner Gegnerin den Sieg beschert. Glücklicherweise spielte sie nur eine „Fünf“ und Hanuschka holte mit glänzenden 556 Holz den vierten Mannschaftspunkt. Endstand somit 4:4 bei einem Holzergebnis von 3161:3140 für die Gäste. Nach drei Saisonspielen steht die Reserve bei 3:3 Punkten.
