Auf fremden Bahnen eine Macht

Beim Sportkegeln ist der Heimvorteil normalerweise noch stärker ausgeprägt als bei anderen Sportarten. Dies liegt ganz einfach daran, dass jede Kegelanlage in puncto Bahnbelag, Fallergebnis, Lichtverhältnisse, Akustik usw. seine Eigenheiten besitzt, welche einem Heimteam natürlich vertrauter sind als der Gästemannschaft. Für die erste Männermannschaft der SpG Landsberied-TuS FFB scheint es jedoch nur einen „Auswärtsvorteil“ zu geben, denn in den ersten Spielen der neuen Saison setzt sich der Trend der beiden letzten Spielzeiten fort: auswärts hui, zu Hause pfui.

So wurde am vergangenen Wochenende ein 5:3- bzw. 3181:3081-Erfolg beim TSV Rain gefeiert – der zweite Auswärtssieg im zweiten Auswärtsspiel der neuen Saison. Andree Wimmer, Match-Bester mit 564 Holz, sowie Daniel Groß mit 549 Kegel sorgten auf Seiten der Landkreiskegler für die Top-Ergebnisse. Da das bisher einzige Heimspiel verloren ging, hat das Team in der Bezirksoberliga nach dem dritten Spieltag ein Punktekonto von 4:2.

In der Kreisliga hatte die zweite Männerformation bei TSG Augsburg, dem Fast-Aufsteiger der letzten Saison, anzutreten. Es entwickelte sich von Beginn an ein sehr enges Match auf hohem Niveau. Am Ende reichten die Top-Leistungen von Dennis Heigl (546), Dieter Ruppert (537), Jonas Krüger (534), Lars Hanuschka (526) und Daniel Tuffentsammer (525) jedoch nicht zum Erfolg. Die Hausherren siegten mit einem Holzergebnis von 3197:3175 bzw. 6:2. Damit startet die Reserve mit einem Heimsieg und einer Auswärtsniederlage in die neue Spielzeit.

Die erste „Gemischte“ hatte mit der dritten Mannschaft des TSV 1871 Augsburg eigentlich einen durchaus schlagbaren Gegner zu Gast im Landsberieder Dorfwirt. Und eigentlich hätte das Landkreisteam das Spiel auch haushoch gewonnen. Jedoch führte ein kurioser aber entscheidender Formfehler dann doch zur Niederlage, denn zwei Kegler der Spielgemeinschaft spielten ihren ersten Durchgang vertauscht auf der Bahn des Mannschaftskollegen. Dieser Fauxpas führte dazu, dass die im ersten Durchgang gespielten 252 Holz nicht gewertet wurden und schlussendlich eine 2:6- bzw. 2668:2766-Niederlage zu Buche stand. Reinhardt Pehn erspielte sich mit starken 502 Kegel den einzigen 500er des gesamten Spiels. Damit stehen für das Mixed-Team in der Kreisklasse nun 2:4 Zähler auf dem Konto.